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In der heutigen Zeit spielen die Themen Senkung des Energieverbrauchs, Reduktion von Emissionen jeglicher Art und nachhaltige Energiebilanz eine große Rolle. So auch in der Baubranche, die nicht ohne den Einsatz von mit Dieselmotoren angetriebenen Verdichtungsgeräten auskommt. Wenn ein Bauunternehmen zum Beispiel ein neues Verdichtungsgerät für den Straßen- und Tiefbau kaufen will, wird er sich in Zukunft noch mehr Gedanken darüber machen müssen, wie das natürlich mit einer möglichst günstigen Energiequelle kraftstoffsparend,  zu einer optimalen Energieeffizienz und dadurch zu einer positiven Umweltbilanz führt. Dass dies möglich ist, hat die hessische Fa. Stehr ohne großes Budget für Entwicklungsabteilungen mit ihrer innovativen Erfindung bewiesen. In einem Europäischen Patent wird der neuste Stand der Technik auf dem Verdichtungssektor beschrieben. Die meisten Baumaschinen/ -geräte werden mit dieselbetriebenen Motoren angetrieben. Im Zuge der derzeitigen viel diskutierten Energiewende und CO2 -Einsparung werden auch innerhalb der Baumaschinenbranche kraftstoffsparende Modelle zwar ohne Leistungseinbußen angeboten, aber es hat sich herausgestellt, dass es durch vorgeschriebene Abgasfilter und Reinigungsanlagen sogar zu einem Mehrverbrauch kommt. Deshalb führen Einzelbetrachtungen nicht weit, wenn die Prozessschritte beim zusammenfügen mehrerer Maschinen nicht richtig abgestimmt sind. Und letztendlich ist für den umweltgerechten Einsatz von Verdichtungsgeräten der eigentliche Sinn und Zweck der Arbeiten entscheidend. Das heißt, für die Verbrauchs- und Emissionsbeurteilung ist die Produktionsmenge zu berücksichtigen, z.B.  für Baumaschinen kann das Gramm CO2 je m² verdichteter Tragschicht sein. Dies ist jedoch nicht nur vom Maschineneinsatz abhängig, sondern in häufig komplexen Produktionssystemen von vielen weiteren Faktoren. Dazu gehören Zahl der Verdichtungsübergänge, Verdichtungsgeschwindigkeit, optimaler Wassergehalt des zu verdichteten Materials gegebenenfalls durch Zuführung von Wasser und optischen Anzeigen des Verdichtungsvorgangs! Alle diese Faktoren waren die Grundlage der Stehrerfindung. Berechnungen der Werte in der Vergangenheit und Gegenwart wurden ermittelt, um die Zukunft auf diesem Gebiet erfolgreich zu gestalten. Stehr-Plattenverdichter

 

 

 

werden mit mindestens 50 % weniger Kraftstoff, aber mit der 3-fachen Leistung betrieben. Jürgen Stehr war es, der mit seiner Erfindung bewiesen hat, dass beim

Verdichten mit herkömmlichen Walzen die Energie nur zu 50 % zur eigentlichen Aufgabe - dem  Verdichten - verwandt wird; der Rest (50 %) geht zur Erzeugung von ungewollten, sogar manchmal schädlichen Schwingungen in der Umgebung verloren. Mit der Stehr-Erfindung wurden diese bekannten Probleme gelöst. Dazu wurden Faktoren wie elektrohydraulische Steuerungen zum Anrieb des Mehrwellen-Erregergetriebes und einer gut durchdachten Aufhängungskinematik zusammengefügt. Sobald der Plattenverdichter an dem Trägergerät, wieTraktor oder Lader  eingeschaltet wird, geht gleichzeitig ein Signal an die Hydraulikanlage und Motor des Trägergerätes. Diese passen sich  über ein sogenanntes Lastdruck-Meldesystem oder kurz LS-System im Gegensatz zu handelsüblichen Hydrauliksystemen an den Verbraucher an; d.h. Druck und Volumenstrom der Hydraulik und Drehzahl des Antriebsmotor werden der eigentlichen zum Betrieb erforderlichen Leistung angepasst und automatisch reguliert. So stellt die Hydraulikpumpe den Volumenstrom und der Dieselmotor nur so viel Leistung zur Verfügung, die für den Betrieb des Plattenverdichters benötigt wird. Über einem in der Fahrerkabine angebrachtem Display kann sich der  Geräteführer genau über den Kraftstoffverbrauch, die optimale Überfahrgeschwindigkeit, den Verdichtungswert und die Schwingungsfrequenz informieren. Mit diesem System wird somit eine Energie- und Kraftstoffeinsparung von über 50 % erreicht. Da dies aber noch mit einer 3-fachen Arbeitsgeschwindigkeit geschieht, wird eine Energieeffizienz dargestellt, die momentan mit keiner anderen Baumaschine erreicht wird. Die Energieeffizienz ist ein Maß für den Energieaufwand zur Erreichung eines festgelegten Nutzens. Ein Vorgang ist dann effizient, wenn der größte Nutzen mit minimalem Energieaufwand erreicht wird. Allein schon 50 % weniger Kraftstoff ergibt im gleichen Maße weniger Erzeugung von Schadstoffen und CO2.

 

Fazit: Stehr-Maschinen erreichen schon heute die Vorgaben  bezüglich CO2 -Einsparungen, die erst in 2040 gefordert werden!

Zum Verlegen von Kabeln und Leitungen im Erdreich haben sich verschiedene Verfahren etabliert. Das bekannteste ist, einen Graben mit einem Bagger zu erstellen. Dieses Verfahren ist kostenintensiv, aufwendig und nach dem neusten Stand der Technik nicht mehr zeitgemäß. Mittlerweile gibt es einige weitere Verfahren zum Verlegen von Kabeln oder Leitungen. In der Praxis sind  Kabelpflüge bekannt, mittels derer ein Verlegeschwert mit enorm hohem Kraftaufwand durch den  Boden gezogen wird. Durch an dem Schwert angeordnete Kabeldurchführungen werden  Kabel oder Leitungen extern zugeführt  und in dem vom Pflug geöffneten Schlitz abgelegt  Diese Vorgehensweise ist bei asphaltierten, betonierten, steinigen  oder anderweitig harten  Bodenschichten nicht möglich. Hier kommt dann vielmals eine Grabenfräse, die einen Graben durch Auffräsen erstellt, zum Einsatz. Dabei  ergibt sich oftmals das Problem,  dass dabei das Erdreich oder die Frostschutzschicht unter der versiegelten Bodenschicht einrutscht.

 

Bei der Wiederverfüllung der Gräben besteht weiterhin das Problem, dass die herkömmlichen Verdichtungsgeräte nicht in der Lage sind, die Bodenbereiche in diesen schmalen Gräben ausreichend zu verdichten. Dadurch können sich Hohlräume bilden und die Tragfähigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Es kommt zu Setzungsschäden in Verbindung mit  hohen Folgekosten. Die Fa. Stehr aus dem hessischen Schwalmtal - mittlerweile weltweit als Problemlöser bekannt - optimierte ihre Grabenfräsen als Anbaugerät für Traktoren mit stufenlosem Antrieb. Frästiefen von 400 bis 1400 mm und Breiten von150 bis 360 mm sind damit möglich. Das Besondere dabei ist, dass man sich dabei einfacher physikalischer Formeln bedient: F = m ∙ a  F = Kraft in Newton m = Masse in Kilogramm a = Beschleunigung Meter / Sek. Durch das Fräsrad wird abgefrästes Material gegen eine Trennvorichtung im Gehäuse geschleudert. Dabei wird schwereres, großvolumiges Material wie größere Steine usw. gemäß der radial von der Rotationsachse des rotierenden Fräsrades über die Trennvorrichtung erzeugten  höheren Zentrifugalkraft zur Außenseite des Fräsrades gefördert und neben dem Graben abgelegt.

Feinkörnigeres Material mit niedrigerer Dichte wird wieder direkt in den gefrästen Graben gefördert.  Mit diesem einfachen, aber wirkungsvollen Verfahren wird gröberes und feineres Material während des Fräsvorganges voneinander getrennt. Durch das feine, gelockerte Material wird eine in Fräsrichtung keilförmig ausgebildete Verlegeeinrichtung ohne großen Kraftaufwand gezogen und das Kabel oder Leerrohr schonend in das feine Material abgelegt. Grabenwände können jetzt nicht mehr einrutschen. Das gröbere Material wird  anschließend wieder mit dem Stehr 6-Wege-Planierschild rückverfüllt. Das Besondere dabei ist, dass das Schild das Material direkt vor die Räder des Trägergerätes schiebt und durch Überfahrensofort vorverdichtet. Anschließend wird mit dem schmalen Stehr Verdichterrad nachverdichtet.  Mit diesem Verfahren sind Stundenleistungen über 500 Meter möglich.

Mehrere tausend Gäste, darunter Fachbesucher von Bauunternehmen, Behörden, Verbänden und Lohnunternehmen aus 26 Ländern hatten vom  23. - 26 Mai 2019 den Weg nach Schwalmtal gefunden, um sich über die neusten Stehr-Entwicklungen zu informieren. Der am weitesten angereiste Besucher kam über 9000 Kilometer extra aus Japan, um sich vor Ort über die Maschinen von Stehr zu informieren und auf dem weitläufigen Testgelände selbst zu testen.

Zu dem Bewährten kam natürlich auch Neues dazu. So wäre Stehr nicht Stehr, wenn es bei den Schwalmtaler Spezialisten nichts Neues zu sehen gäbe. So wurden einige Highlights vorgestellt, die völlig neu, das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurden und die gerade in der jetzigen Zeit, wo sehr viel in den Breitbandausbau investiert wird, auf enormes Interesse stieß: Stehr entwickelte eine Grabenfräse, die sich durch Asphalt und sogar durch den blauen Vogelsberger Basalt durcharbeitet und das Kabel direkt in den gefrästen Graben ablegt, Bis zu 1000 m/Std. sind möglich (ein Bagger gräbt 300 m max. am Tag!). Hier waren sehr viele Firmen; Verbände und Institutionen die sich mit dem Ausbau von Breiband Netzen beschäftigen vor Ort um sich über dieses neue Verfahren zu Informieren. Wie wichtig das im Vogelsbergkreis gesehen wird, konnte man darin sehen, dass Politiker und andere, die dies mit ganz oben auf ihrer Agenda führen und bei jeder sich gebenden Möglichkeit davon Reden, durch Abwesenheit glänzten ! 

Auch war der Andrang auf dem Verdichtungsparcours wieder sehr groß. Hier wurden in eindrucksvoller Weise die Überlegenheit der Stehr-Plattenverdichter in Verbindung mit elektronischen Verdichtungskontrollsystemen gezeigt. Bei kaum merkbaren Schwingungen in der Umgebung wurde die Verdichtung der Zukunft präsentiert. Verdichtungsergebnisse und Geschwindigkeit werden dabei erreicht, an die ein parallel dazu laufender Walzenzug neuster Bauart nicht nur annähernd herankam.

Das alles bei 75 % weniger Kraftstoff / Energieaufwand, im gleichen Maße weniger Schadstoff-  und  CO2-Ausstoß. Das alles erfolgt bei der dreifachen Leistung bei kaum merkbaren Schwingungen in der Umgebung. Die Verdichtungswerte konnten von den sachkundigen Besuchern selbst gemessen werden. Alle diese Vorteile waren für manche Besucher so beeindruckend, dass es zu spontanen Bestellungen von vielen Maschinen direkt während der Ausstellung kam. „Diese Art der Maschinenpräsentationen wird jedes Jahr einen festen Bestandteil in unserem Terminkalender einnehmen. In Verbindung mit optimaler Nutzung des Internet, mit eigener Website www.stehr.tv und unsere Möglichkeiten kann man keine Maschinen besser präsentieren.

„Das Geld für teure Messeteilnahmen können wir uns sparen - wer etwas Besonderes / Spezielles sucht, der kommt zu uns - sogar aus der ganzen Welt - und darauf sind wir stolz,“ so Jürgen Stehr.

Stehr ExMix 10 - Bagger Bodenmischer im Umweltschutz

In den Niederungsgebieten des Norddeutschen Küstenlandes finden sich im Boden große Mengen natürlicher schwefelhaltiger Verbindungen, z.B. in Form von Pyrit (Eisensulfid), die sich nach der Ablagerung von sulfatreichen Meeressedimenten und dem Beisein von organischer Substanz (Torf bzw. Darg) und eisenhaltigen Feinsedimenten (Klei) gebildet haben.

Solange diese schwefelhaltigen Böden unter Grundwasserabschluss im Boden lagern, verhalten sie sich stabil. Werden sie jedoch im Rahmen von Baumaßnahmen ausgehoben und offen an der Erdoberfläche gelagert, kommt es beim Kontakt mit dem Luftsauerstoff zu einer chemischen Reaktion (Oxidation) und in der Folge zur Bildung erheblicher Mengen an Schwefelsäure. Man spricht in diesem Fall von potentiell oder aktuell sulfaten Böden. Weiterhin stellen diese Böden  auch ein erhebliches Gefährdungspotential für Betonbauteile dar, die in Kontakt hierzu stehen (Baufundamente). Durch den Säure- bzw. Sulfateinfluss werden Betonbaukörper in ihrer Stabilität geschwächt. Fällt sulfatsaurer Boden bei Baumaßnahmen an, ist dieser abfallrechtlich zu behandeln und einer ordnungsgemäßen Beseitigung zuzuführen. Gegebenenfalls  ist das Ausbaumaterial zu kalken, um Versauerungstendenzen, die beim Umlagern der Böden entstanden sind, zu neutralisieren. Um dies auf einfache Art umzusetzen, kommt auch hier eine Erfindung des Oberhessischen Spezialisten Stehr zum Einsatz.  Nach dem einige Maschinen wie Schaufelseparatoren usw. im Vorfeld getestet wurden, deren Leistung aber nicht überzeugen konnte,   trat die Fa. MKW-Material und Kompostwirtschaft, ein Unternehmen des Landkreises Aurich, mit der Fa. Stehr in Kontakt, um den Baggeranbaumischer EX-MiX10 zu testen. Nach einer kurzen Testphase war man überzeugt.  Besonders angetan war man von der absoluten Wartungsfreiheit der Stehr Erfindung.  Innerhalb von 10 Arbeitsstunden wurden ca. 2000 Tonnen sulfathaltige Böden mit Kalk vermischt, somit neutralisiert, um diese einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

Die Fa. Ari in Homberg / Efze ist ein Hersteller von Ventilen mit Nennweiten bis DN 500. Im Zuge der Betriebserweiterung  entsteht am Standort ein neues automatisiertes Hochregallager. Die Bodenplatte wurde von der Firma  Fröde aus Homberg erstellt. Da auf diese einzelne Regale mit einer Traglast von 1500 Tonnen aufgebaut werden, wurde eine hohe Anforderung an die Verdichtung des Untergrund gestellt. Dazu kam eine Handgeführte 800 KG schwere Rüttelplatte mit einer Zentrifugalkraft von 110 KN zum Einsatz. Die Arbeiten mussten nach kurzer Zeit eingestellt werden, da die enormen Umgebungsschwingungen in die direkt angeschlossene Fertigungshalle übertragen wurden. In dieser arbeiten hochsensible CNC Maschinen die ihren Dienst quittierten. Jetzt kamen die neuen Stehr Verdichterplatten SBV 80 HC 3, 2100 mm breit mit einer Zentrifugalkraft von 3 x 80 KN , angebaut an einem Paus Radlader SL 10.7 HighFlow zum Einsatz. Durch die stufenlos einstellbare Gewichtsauflastung auf das nicht schwingenden Oberteil erfolgt mit einer Schwingungsfrequenz von 70 Hertz eine schnelle Kornumlagerung in Schichten bis zu 40 cm. Dabei werden fast keine Schwingungen in der Umgebung festgestellt.

Dazu Holger Fröde / Fa. Fröde „ Direkt neben der Baustelle befindet sich eine Fertigungshalle des Kunden, vollgestopft mit CNC Maschinen, Verdichtung 20m neben der Halle mit einer DPU110, quittierten die CNC-Maschinen mit Fehlermeldungen, und wir hatten einen schlecht gelaunten Hallenmeister am Hals. Verdichtung mit dem Stehr Plattenverdichter, direkt neben der bestehenden Halle, und es gab keine Probleme. Und die Verdichtungswerte sind auch Spitze.
Besonderen Dank an Herrn Schmelzeisen von der Firma Stehr für seine kompetente Beratung“

Hier zeigte sich wieder einmal, dass durch die Stehr Erfindung immer mehr Probleme auch auf  sensiblen Baustellen gelöst werden  

Dazu Jürgen Stehr „  Zufriedene Kunden , zufriedene Auftraggeber , was will man mehr.... alles oftmals nur möglich mit Maschinen von Stehr“

Stehr Spezialmaschinen

Stehr Baumaschinen GmbH ist eine innovative Firma im Bereich Maschinenbau. Wir produzieren unter anderem Spezial­baumaschinen, die teilweise in Deutschland und europaweit paten­tiert wurden. Stehr-Maschinen werden von der Praxis für die Praxis entwickelt.

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